Auckland, die zweite…. und (vor)letzte!

Auckland, 14./15. Februar 2020

Morgens quälen wir uns zunächst durch den dichten Verkehr, um unser Mietauto abzugeben. Dann geht es auf Schusters Rappen zum Stadtspaziergang, wie im Reiseführer beschrieben.

79CCE6A0-F727-4E7D-99CA-EA157576B00DWenn uns etwas auffällt, dann sind das die unendlich vielen Baustellen. Man hat das Gefühl, dass die ganze Stadt eine einzige große Baustelle ist. Irgendwann erzählt man uns, dass im nächsten Sommer der Americas Cup (Segeln) in Auckland stattfinden wird, deshalb wird gerade alles mögliche aufgehübscht und verbessert und sogar eine neue Metroverbindung gebaut. Das erklärt einiges.

294B3B86-3A39-423E-8563-934A9E0881B0Unser Stadtspaziergang entbehrt ein bisschen der Höhepunkte. Vielleicht fehlt uns auch eine Führung. Davon haben wir aber auch nirgends was gelesen. Die Kunstgalerie ist eine interessante Mischung aus neu und alt. Im Stadtpark ist der Brunnen trocken. Vielleicht weil Auckland gerade unter akutem Wassermangel leidet. Aber die Blumen werden offensichtlich noch gegossen.

046220C7-D5C5-4D82-B436-A57601D5ED5AZur Universität gehören ein paar hübsche alte Häuschen und ein Turm, auf den sie hier besonders stolz sind.

5CA01AB7-72C0-4638-9DA5-04397A16EB8BBesonders verrückt finde ich diese Szene, bei der diverse Asiaten geduldig warten, bis sie vom Türsteher in den Designerladen gelassen werden. Häh?

D6A87458-55B9-4F25-8D49-B07634EBF292Schließlich landen wir im Wynyard Quarter, das wohl noch nicht allzu lang aufgehübscht wurde. Hier reihen sich die Restaurants aneinander und das trifft sich gut. Wir haben nämlich schon wieder Hunger. In der hier gelegenen Fischmarkthalle gibt es einige Essensangebote und in diesem Hof kann man nett sitzen.

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Dann gehen wir über die Brücke zurück zum Hafen. D8F63B91-BED1-4E93-A000-A74363C71D6EWir haben uns entschieden, nachmittags mit der Fähre nach Davenports zu fahren.B9551838-C6B3-455A-B23E-4CF81B6F1455Das ist ein hübscher Stadtteil von Auckland auf der anderen Seite der Bucht mit zwei der 50 Vulkane – Mount Victoria und North Head.2FF6DA02-BD6A-4509-A9F3-F46BE5680499

Wir entscheiden uns, North Head zu erklimmen. Denn die Aussicht von oben ist meiner Meinung nach das schönste, was Auckland zu bieten hat.

340F2A00-712C-468C-B5AC-343F40ACEDE2Es ist schön heiß und ich genieße den Spaziergang den Vulkan hinauf. Auf dem North Head sind alte Militäranlagen installiert, um die Bucht von Auckland vor einer Invasion zu verteidigen. Gebaut Ende des 18. Jahrhunderts anlässlich einer erwarteten Invasion durch Russen wurden sie tatsächlich nicht wirklich benötigt, auch nicht im 1. und 2. Weltkrieg. 7EA0CDC0-C6BD-4E63-AA15-87CB90698C96

Abends fahren wir mit Uber nach Ponsonby, einem weiteren Stadtteil von Auckland mit vielen Restaurants. Wie erwartet haben wir heute aber ein bisschen Probleme ein Restaurant zu finden, denn heute ist Valentinstag. Schließlich finden wir in einem Foodcourt ein interessantes argentinisches Restaurant. B68F778E-78D6-47B7-908F-B85296AB9C37Nach einer kurzen Wartezeit dürfen wir am Tresen Platz nehmen, direkt gegenüber des Feuers, auf dem Fleisch gegrillt wird. Das ist auch mehr oder weniger der Inhalt der Karte: Wurst, wenig Fleisch, viel Fleisch oder ganz viel Fleisch. Immerhin gibt es einen Salat und bei Bedarf auch Pommes oder Brötchen dazu. Und es war sehr lecker und sehr unterhaltsam.

Dann machen wir uns auf, in die Karangahape Road, die ebenfalls über ein reges Nachtleben verfügt. Gut, dass mein Schuhwerk immer auf lange Märsche eingestellt ist, auch wenn wir nur 1,5 km laufen müssen. Vorbei an Diskos und Clubs und sehr verführerischen Cafés, die aber glücklicherweise geschlossen sind,

067501D7-930D-46E9-82C9-24A5F92F87B1finden wir schließlich eine hübsche, ein bisschen schwülstige Bar mit schmachtender Chansonette und Pianomusik. Das ist doch sehr passend für den Valentinstag. Und auch für unseren letzten Abend in Neuseeland.

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Am nächsten Tag ist  Abflug angesagt. Aber erst nachmittags um 15.00 Uhr. Und so haben wir uns (auf mein Drängen) ein letztes Highlight vorgenommen. Wir fahren mit Taxi und Koffern zum Fährhafen, wo wir unsere Koffer unterstellen können. Dann gehen wir ein letztes leckeres Frühstück genießen, bevor wir – Trommelwirbel – auf einen Segelturn gehen.

Wir segeln für 2 Stunden durch die Bucht von Auckland. Das Wetter ist perfekt dafür, denn es hat ordentlich Wind. Das Boot legt sich auf die Seite und manchmal ist es geradezu gruselig nah an der Wasseroberfläche. Ein zweites identisches Boot geht mit raus, so dass wir gut fotografieren – und dann davon segeln können.094163FE-8FCE-45FF-99A5-D2FCAC5463CE

Pünktlich nach 2 Stunden legen wir an, holen unsere Koffer und fahren mit dem Flughafenbus zum Flughafen. Wir sind so in time da, dass es nur so flutscht und schon sitzen wir im Flieger. Und wieder sind beim ersten Flug links von mir zwei Plätze frei – ich kann mich sogar hinlegen. Und beim zweiten Flug ist noch ein Platz neben mir frei. Glück gehabt.

D3117A83-F65A-447B-9477-C0397B62B6DC Schön wars! Eine unvergessliche Reise! Und jetzt – ist der Blog hier zu Ende????

Fast. Denn einen habe ich noch.

 

 

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